Erfolgreich mit der Pomodoro Technik

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Die sogenannte Pomodoro Technik wird immer populärer. Grund dafür ist die Möglichkeit, mit ihr die eigene Arbeit deutlich effizienter zu gestalten. Wer mit der Pomodoro Technik arbeitet, macht sich das Leben in den meisten Fällen deutlich leichter und erzielt dabei bessere Ergebnisse.

Warum wird die Pomodoro Technik verwendet?

Die Methode wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass die für ein gutes Arbeitsergebnis erforderlichen Pausen wahrgenommen werden. Die Pomodoro Technik ermöglicht damit ein effizientes Arbeiten, da das Gehirn durch die obligatorischen Kurzpausen und die Regelmäßigkeit der Arbeitsintervalle seine Leistungsfähigkeit erhält. Die Pomodoro Technik ist ein sinnvolles Instrument für die tägliche Arbeitsroutine, das monotone Tätigkeit erträglicher macht und mit dem anspruchsvolle Aufgaben leichter zu meistern sind.

Wie funktioniert die Pomodoro Methode?

Die Pomodoro Technik ist sehr einfach. Sie besteht darin, die Arbeit in Intervalle aufzuteilen, die jeweils 25 Minuten dauern. Die Aufteilung kann am Beginn des Arbeitstages erfolgen oder immer am Anfang eines einzelnen Intervalls. Die Formulierung des einzelnen Arbeitsziels, das innerhalb der 25 Minuten erreicht werden soll, erfolgt schriftlich. Dann wird ein Wecker auf 25 Minuten gestellt und die Teilaufgabe innerhalb dieser Zeit erledigt und anschließend auf dem Schriftstück markiert. Dann gibt es fünf Minuten Pause, bis die nächste Einheit beginnt. Nach vier dieser Einheiten gibt es eine längere Pause, die 15 bis 20 Minuten dauert. In Stichpunkten:

  1. Zuerst schriftlich festhalten, was pro Abschnitt umzusetzen ist
  2. Dann Wecker auf 25 Minuten einstellen oder die Startzeit merken
  3. Solange arbeiten, bis der Wecker klingelt oder die Endzeit erreicht ist
  4. Erledigte Aufgabe markieren
  5. Pause
    1. Normalerweise fünf Minuten
    2. Wenn vier Abschnitte/Pomodori erledigt sind, dann 15 bis 20 Minuten Pause

Wer kann die Pomodoro Technik wofür nutzen?

Die Pomodoro Technik eignet sich für alle, die arbeiten oder lernen müssen – egal, in welchem Alter. Sie passt zu Berufstätigen, Schülern und Studenten und ist auch dann ideal geeignet, wenn es darum geht, das eigene Hobby ablenkungsfrei auszuüben.

Woher stammt die Pomodoro Technik?

Die Methode wurde von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt. Der Hintergrund ihres Namens besteht darin, dass Cirillo bei seinen ersten Versuchen einen Küchenwecker einsetzte, der die Form einer Tomate („pomodoro“ auf Italienisch) hatte.

Tools und Open Source Software

Grundsätzlich ist die Pomodoro Methode auch ohne Software leicht zu verstehen und einfach umzusetzen. Aber es gibt auch hilfreiche Software, die das Managen der Zeitabschnitte noch schneller und unkomplizierter macht. Adressen für Tools und Angebote gibt es zum Beispiel unter den folgenden Links:

  • http://www.moosti.com (Online im Webbrowser)
  • http://www.tomighty.org (Software zum Download für Windows und Mac)

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